Reportagen und Medienmitteilungen



Künstliche Intelligenz verständlich erklärt

Rund 40 interessierte Besucherinnen und Besucher fanden sich am Montag im evangelischen Kirch­ge­meinde­haus in Bürglen zu einem besonderen Seniorennachmittag ein. Die Veranstaltung wurde von der Politischen Gemeinde Bürglen organisiert und widmete sich einem Thema, das derzeit weltweit für Gesprächsstoff sorgt: der Künstlichen Intelligenz (KI). Als Referent eingeladen war Christian Blattner, der als Vertreter von Pro Senectute einen verständlichen Einblick in die digitale Zukunft gab.

Unter dem Titel «Einführung in Künstliche Intelligenz – eine Übersicht» erklärte Blattner zunächst in einfachen Worten, was sich hinter dem Begriff KI verbirgt. Dabei zeigte er auf, dass künstliche Intelligenz im Grunde Computersysteme beschreibt, die Aufgaben übernehmen können, für die normalerweise menschliches Denken nötig ist – etwa beim Lernen, beim Analysieren grosser Datenmengen oder beim Lösen komplexer Probleme.

Anschliessend führte der Referent die Zuhörerinnen und Zuhörer auf eine kurze Reise durch die Geschichte der KI. Bereits in den 1950er-Jahren wurde der Begriff geprägt, und seither hat sich die Technologie stetig weiterentwickelt. Während in den Anfangsjahren vor allem einfache Programme und sogenannte Expertensysteme im Mittelpunkt standen, ermöglichen moderne Rechnerleistungen heute deutlich leistungsfähigere Anwendungen.

Ein besonderer Schwerpunkt des Vortrags lag auf den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz.

So wird KI heute unter anderem in der Medizin eingesetzt, etwa bei der Auswertung von Röntgenbildern oder bei den Empfehlungen von Behandlungsplänen. Auch im Verkehr, in der Indust-rie, im Finanzwesen sowie in vielen Alltagsanwendungen spielt sie bereits eine wichtige Rolle.

Neben den Chancen sprach Blattner auch über mögliche Risiken und Herausforderungen. 

Themen wie Datenschutz, ethische Fragestellungen oder die Auswirkungen auf Arbeitsplätze gehören zu den zentralen Diskussionen rund um die KI. Entscheidend sei, so der Referent, dass der Mensch weiterhin verantwortungs-

voll mit dieser Technologie umgeht und ihre Entwicklung aktiv mitgestaltet. 

Im Anschluss an den Vortrag entwickelte sich eine lebhafte Fragerunde. 

Besonders interessierten sich die Anwesenden für aktuelle Betrugsmaschen im Zusammenhang mit moderner Technik. Fragen zu Bildfälschungen durch künstliche Intelligenz, zum sogenannten Enkeltrick oder zu betrügerischen Telefonanrufen standen dabei im Mittelpunkt. Der Referent erläuterte, wie solche Täuschungen funktionieren und worauf man im Alltag achten sollte.

Der Nachmittag klang schliesslich bei Kaffee und Kuchen in gemütlicher Atmosphäre aus. 

Dabei ent-standen zahlreiche Gespräche unter den Teilnehmenden sowie mit dem Referenten. Der Anlass zeigte deutlich, dass auch bei der älteren Generation ein grosses Interesse an neuen Technologien besteht – insbesondere dann, wenn sie verständlich erklärt werden und einen direkten Bezug zum Alltag haben.

Text: Christian Blattner
Fotos: Nicole Kläger


Digitale Hilfsmittel und KI im Kurswesen


Weinfelden 21.02.2026 - Herzlichen Dank an die Pro Senectute Thurgau für das Vertrauen und die Einladung, vor den Kursleitenden zum Thema „Digitale Hilfsmittel und KI im Kurswesen“ sprechen zu dürfen.

Digitale Werkzeuge spielen auch in der Erwachsenenbildung eine immer wichtigere Rolle. Mit KI steht heute ein Instrument zur Verfügung, das Kursleitende ganz konkret bei der Planung, Vorbereitung und Strukturierung ihres Unterrichts unterstützen kann – unabhängig davon, ob sie Gymnastik-, Sprach-, Handwerks- oder IT-Kurse leiten.

In meinem Vortrag ging es bewusst nicht um technische Details, sondern um einen praxisnahen und realistischen Einstieg in die Arbeit mit KI.

Im Zentrum stand die Frage, wie künstliche Intelligenz den Kursalltag konkret erleichtern kann – sei es bei der effizienteren Erstellung von Kursunterlagen, bei der strukturierten Planung von Lektionen oder bei der Entwicklung neuer Ideen für Übungen, Abläufe und Lernsequenzen.

Ziel war es, Berührungsängste abzubauen und aufzuzeigen, dass KI kein Ersatz für Persönlichkeit, Erfahrung und pädagogisches Feingefühl ist – sondern ein Werkzeug, das Freiräume schafft für das, was wirklich zählt: die Arbeit mit Menschen.

Der offene Austausch und das grosse Interesse der Teilnehmenden haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, digitale Entwicklungen verständlich und praxisorientiert zu vermitteln.

Vielen Dank für die wertschätzende Zusammenarbeit und das Engagement aller Beteiligten!


Abschieds- und Vorstellungsfeier bei Garage SLANINA / Bachgarage GmbH

Balterswil, 14.02.2026 - Trotz Valentinstag herrschte eine ausgelassene und warme Stimmung: Die Abschieds- und Vorstellungsfeier der Garage wurde zu einem gelungenen Treffpunkt für Kundschaft, Partner und Freunde.

Zwischen Rückblick und Neuanfang lag eine spürbare Mischung aus Dankbarkeit, Vorfreude und guter Laune.

Im Aussenbereich sorgte ein gemütliches kulinarisches Angebot für echtes Festgefühl. Frisch gegrillte Bratwürste und Servelats lockten ebenso wie feines Raclette mit Kartoffeln und Gewürzgürkchen – eine Kombination, die bei den Gästen hervorragend ankam. Dazu standen verschiedenste Getränke bereit, sodass für jeden Geschmack etwas dabei war.

Elegante Stehtische luden zum Verweilen ein und boten den perfekten Rahmen für angeregte Gespräche.

Richtig lebendig wurde es durch die vielen Begegnungen: Richi, Monika und Ismail unterhielten sich eifrig mit ehemaligen sowie zukünftigen Kundinnen und Kunden, Partnern und Freunden der Garage. Die Atmosphäre war offen, herzlich und geprägt von persönlichem Austausch.

Am Ende des Events zeigte sich deutlich: Die Gäste waren begeistert. Die Feier verband Abschied und Aufbruch auf sympathische Weise und setzte ein starkes Zeichen für Kontinuität und neue Perspektiven – getragen von Gemeinschaft, guter Stimmung und echter Verbundenheit zur regionalen Garage.

Text und Fotos Christian Blattner


Abschied und Neuanfang – ein Gruss von Blattner Training & Consulting

Wir wünschen Richi und Monika Slanina alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand in Thailand und bedanken uns herzlich für die langjährige Kundentreue sowie die stets angenehme Zusammenarbeit.

Ismail Mustafi und der Bachgarage GmbH wünschen wir einen erfolgreichen Start und viel Erfolg am Standort der ehemaligen Garage Slanina. Für die Zukunft freuen wir uns auf eine weiterhin gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit.



Eine wachsende Stadt ohne Ärzte für neue Patienten

Aadorf entwickelt sich rasant – bald kann man Aadorf eine Stadt nennen. Doch was fehlt in dieser wachsenden Gemeinde? Ärzte, die neue Patienten annehmen! 

Wer in Aadorf oder im gesamten Hinterthurgau einen Hausarzt sucht, hört immer dasselbe: "Wir sind überlastet. Gehen Sie ins Spital, wenn es dringend ist." Ein Skandal, der nicht nur die betroffenen Patienten verzweifeln lässt, sondern auch jetzt schon hohen Gesundheitskosten noch mehr in die Höhe treibt. 

Wer nichts tut, ist die Politik 

Und wo bleibt die Politik? Wo sind die Entscheider, die dafür sorgen, dass Ärzte eine Chance erhalten und sich in unserer Region niederlassen? Stattdessen gibt es leere Versprechungen – von jeder Partei, zu jeder Wahl. Grossartige Programme, wohlklingende Slogans, aber keine Taten. Die Konsequenz? Immer weniger Allgemeinmediziner, immer längere Wartezeiten und immer höhere Krankenkassenprämien. Wer überhaupt noch einen Hausarzt hat, darf sich glücklich schätzen – alle anderen bleiben auf der Strecke. 

Notfallstation statt Hausarzt 

Die Alternative? Der Gang ins Spital. Eine Kleinigkeit wie eine Erkältung oder ein entzündeter Zeh – ab in den Notfall! Und dann wundert man sich, dass die Notaufnahmen überlastet sind und die Gesundheitskosten explodieren. Aber das ist wohl einfacher, als sich ernsthaft um Lösungen zu bemühen. 

Zeit für echte Massnahmen! 

Die Region braucht dringend Anreize für Ärzte, die sich hier niederlassen wollen. Zuschüsse, praxisfreundliche Bedingungen, weniger Bürokratie – es gibt viele Möglichkeiten. Doch solange die Politik lieber Sonntagsreden hält, statt zu handeln, wird sich nichts ändern. 

Aadorf verdient mehr als eine Gesundheitsversorgung, die nur noch auf Notfallbetrieb läuft. Es ist Zeit für Druck auf die Politik – und für eine Lösung, bevor unser Gesundheitssystem in der Region vollends kollabiert. 

Text: Christian Blattner